Geschichte
Rückblick auf 20 Jahre Willis Tränke
Im Januar 1983 gründeten diese sechs Männer den Fußball-Freizeitclub Willis Tränke: Heiko Brinkmann, Hans-Hinrich Eckhoff, Adolf Schnackenberg, Jürgen Brinkmann, Hans-Joachim Schnackenberg und Ralf Wischermann. An der Spitze stand der jetzige Vorsitzende Hans-Hinrich Eckhoff. Die Clubbildung und die Durchführung von Veranstaltungen wurden den Gründungsmitgliedern nicht leicht gemacht. Der MTV, der einzige Sportverein in Wangersen, befürchtete Konkurrenz. Obwohl fast alle Aktiven der Kneipen-Mannschaft auch Mitglieder des MTV waren, verlangte dessen Vereinsvorstand für die Benutzung von Sportplatz und Umkleideräumen eine finanzielle Entschädigung.
Um dem zu entgehen, richteten die Kneipenspieler hinter der Kneipe in der Dorfstraße 11 einen eigenen Fußballplatz her. Die benötigte Fläche wurde vom Wirt kostenlos zur Verfügung gestellt. Tore und Tornetze konnten angeschafft werden, weil einige Kneipenkicker dafür Eigenleistungen erbrachten. Nach nur neun Monaten hatte der neue Club bereits 28 Mitglieder. Bis dahin wurden auch schon zwei Freundschaftsspiele ausgetragen. Die erste Teilnahme am Hallenturnier in Beckdorf wurde mit dem Turniersieg abgeschlossen. Fußballspiele waren aber nicht die einzigen Aktivitäten des Freizeit-Clubs. Die Männer wollten ihre Partnerinnen in ihre Unternehmungen mit einbeziehen. Deshalb wurden Ausflugsfahrten, Liederabende und ein so genanntes Thekensitzen veranstaltet. Am Sportplatz wurde 1984 in Eigenleistung ein kleines Clubhaus aus Holz gebaut. Neben vielen Freundschaftsspielen gab es im gleichen Jahr das erste Pokalturnier. Zehn Freizeit-Teams beteiligten sich; der Siegerpokal blieb aber in Wangersen. Die erwähnten Aktivitäten wurden in den folgenden Jahren wiederholt und erfreuten sich immer größerer Beliebtheit. Die Mitgliederzahl hatte sich inzwischen auf 33 erhöht. 1985 wurde der Sportplatz um 20 Meter verbreitert, so dass er später (1994 – 1996) auch von der Fußballabteilung des MTV Wangersen genutzt werden konnte.
1993 feierten die Freizeitkicker ihr zehnjähriges Jubiläum. Zeltdisco, Rocknacht, großes Pokalturnier und abschließender gemeinsamer Frühschoppen standen damals auf dem Festprogramm. Nach elf Jahren Amtszeit kandidierte Hans-Hinrich Eckhoff im Mai 1994 nicht mehr für den Clubvorsitz. Holger Brzoza wurde zum Vorsitzenden gewählt. Nach nur drei Jahren Amtszeit musste eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, weil das Aus von Willis Tränke bevorstand. Die Clubführung funktionierte nicht, gemeinsame Aktivitäten fanden nicht mehr statt. Es gab Neuwahlen. Hans-Hinrich Eckhoff kehrte als Vorsitzender zurück, und die Freizeitkicker wurden wieder aktiv. Gemeinsame Ausflüge (zum Beispiel zum Hamburger Fischmarkt) oder eine vereinsinterne Meisterschaft auf der Kartbahn in Buxtehude sind bei den Freizeitkickern genau so beliebt wie die Teilnahme an auswärtigen und das Ausrichten von eigenen Fußballturnieren. Drei Tage dauerten die Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen des Clubs im Jahre 2003. Für den Auftakt hatten sich die Kneipenkickeretwas besonderes einfallen lassen. Stars vergangener Tage kamen vom Millerntor (FC St. Pauli) nach Wangersen, um sich auf dem Fußballplatz mit der heimischen Mannschaft zu messen. Disco, ein großes Turnier für Freizeitkicker und ein gemeinsamer Frühschoppen mit geladenen Gästen rundeten das Jubiläumsprogramm ab. Ein kleiner Blick in die Statistik: Die Mitgliederzahl entwickelt sich von 28 (Ende 1983) über 33 (1984), 47 (1998), 57 (2000) auf 64 (2002) und liegt jetzt bei 60. Den höchsten Sieg verzeichnete man am 6.8.2001 mit 17:1 gegen die Feuerwehr Tostedt. Die erwartet höchste Niederlage gab es am 20.6.2003 während des zwangjährigen Jubiläums mit 2:15 gegen die Altliga-Stars des FC St. Pauli Hamburg.
Das Vereinslied
1) Wo der Knüllbach einen großen Bogen macht,
wo das Tränkestadion strahlt in neuer Pracht,
wo man trägt die allerschönsten Spiele aus,
da ist Willis Tränke, da sind wir zu Haus,
da ist Willis Tränke, da sind wir zu Haus.
Wir stehn für Willi ein, für FC Willi ein,
für Willis Tränke, unsern Verein.
Wir stehn für Willi ein, das soll der Schlachtruf sein,
für Willis Tränke, unsern Verein.
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2) Wo der Knüllbach einen großen Bogen macht,
rollt, ja, rollt das Leder, dass es nur so kracht,
wo das ganze Tränkestadion singt im Chor,
Fußball unser Leben, Willi noch ein Tor,
Fußball unser Leben, Willi noch ein Tor.
Wir stehn für Willi ein, für Willis Tränke ein,
für Willis Tränke, unsern Verein.
Wir stehn für Willi ein, das soll der Schlachtruf sein,
für Willis Tränke, unsern Verein..
Willi, Willi, Willi, Willi. |
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